Ähm... Klartextnamenszwang in Brasilien, beinahe

Wie krass:

Die Kommission für Verfassung und Justiz des Senats in Brasilien hat am Mittwoch den umstrittenen Gesetzentwurf 124/06 noch vor seiner Debatte zurückgezogen. Er forderte die persönliche Identifizierung der Internetnutzer und drohte bei Nichtbeachtung mit Knaststrafen von einem bis zu vier Jahren. Das Projekt des Sozialdemokraten Eduardo Azeredo hatte Kritikstürme ausgelöst. […] Mit dem Gesetz wären alle Internetnutzer unter Generalverdacht gestellt worden. Unter Androhung von Haftstrafen bis zu drei Jahren hätte sich jeder gegenüber dem jeweiligen Provider mit Name und Adresse identifizieren müssen, bevor er eine Email verschicken, einen Chatroom besuchen oder einen Blog betreiben kann. Die Provider hätten die Daten zunächst prüfen müssen, bevor sie dem Nutzer ihren Service anbieten dürften. Diese Daten sollten mit den Verbindungsdaten drei Jahre für die Polizei vorgehalten werden. Die Provider sollten für die Echtheit der Daten haftbar sein und bestraft werden können, wenn der Gesetzesbrecher nicht ermittelbar wäre.
Da, den gesamten Text bei Netzpolitik.org

Aufrufe
…
Autor
thafaker
Wörter
…
Zeichen
…
Lesezeit
1 Min.

💬 Webmentions & Kommentare

Webmentions

lade Webmentions …

🔥 Beliebteste Artikel

Über thafaker thafaker

Schreibt hin und wieder mal ins Netz rein. Treibt sich auch noch im Usenet rum; mag Vintage-Computing und hört häufig Schallplatten; Rennradfahrer und Personalrat.

Alle Beiträge von thafaker