Pall Mall

Schweiß. Schmerzen im Genick. Flackernde Lichter vorbeifahrender Autos an der Wand. Wie gespenstische Schatten auf dem roten Ledersofa abzeichnend. Also wache ich auf. Orientierungslos vom Bett absteigend gegen den Sessel gestoßen. Schrecklicher Geschmack im Mund, zu viele Zigaretten Gestern, der Brandy war gut. Der digitale Laser-Wecker, jener der die Uhrzeit bei Dunkelheit sichtbar an die Wand projiziert, zeigt 23:23 Uhr. Seltsam, wieso muss ich gerade jetzt illuminiert aus einem Alptraum erwachen? Ich bin doch erst vor 2 Stunden ins Bett gegangen, nachdem wir 2 Tage lang feierten. Wo ist etwas trinkbares?

Was ist mit den Leuten, wer war zum Schluss eigentlich alles da? Mir fällt die unbekannte Frau aus der Nachbarstraße ein. Wie war doch ihr Name...? Ich erinnere mich nicht. Wohl aber fällt mir die Straße ein, Emaillenstraße 42. Sie hatte ein fein gezeichnetes, dunkles Gesicht und leuchtend grüne Augen. Sie war nicht die Art Model welche man tausendfach in Modezeitschriften anschauen kann, aber sie hatte etwas besonderes. Meine klammen Finger greifen eine Flasche, ein starker Hieb sollte den Brand lindern.

Mitnichten, ein Ziehen schreit durch meinen Kopf. Im faden Licht des brennenden Streichholz erkenne ich woran es lag. Ich habe den Johnny, den guten alten Läufer gegriffen. Ich sacke in den Sessel. Scheiße! Die Zigaretten sind naß, naß von irgendwelchem Fusel der da über den Tisch gelaufen sein muss. Vorgestern...

Housewarming? Not! ;-)

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thafaker
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Über thafaker thafaker

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